LCP – wissenschaftlicher Hintergrund

 

Das Unterbewusstsein
Die Tiefenpsychologie geht davon aus, dass wir ein Unterbewusstsein bzw. ein Unbewusstes besitzen, das dem Bewusstsein nicht direkt zugänglich ist. Es ist die Summe aller Vorstellungen, Erfahrungen, Eindrücke, Erinnerungen etc.
Denken Sie an das Autofahren: Wie viel passiert dabei, wie viele Bewegungen führen Sie aus, wie viele Informationen nehmen Sie auf, auf die Sie reagieren, ohne dass sie bewusst darüber nachdenken?
Das macht unser Unterbewusstsein: Es steuert Sie und Ihre (unbewusste) Wahrnehmung, automatisiert Handlungen und Entscheidungen (wann Sie in einen anderen Gang schalten, wo und wann Sie anhalten müssen etc.), damit Sie sich auf etwas anderes konzentrieren können, beispielsweise auf eine neue Fahrroute und damit auf Straßennamen oder auf neue Gefahren, die Ihnen womöglich begegnen.
Und Sie vermuten es schon: Das Unterbewusstsein filtert überdies die Dinge, die wir unablässig wahrnehmen. Würden wir alle äußeren Reize ungefiltert, also bewusst wahrnehmen, wären wir schlicht überfordert. Wir wären nicht lebensfähig.
Die Kognitionspsychologie spricht ebenfalls von einem Unbewussten, allerdings in Zusammenhang gewisser kognitiver Prozesse, die uns nicht bewusst sind. Ein großer Teil des menschlichen Verhaltens würde demnach durch unbewusste Vorgänge determiniert.
Wie man es auch nennt oder beschreibt – irgendwo in uns findet ein gewisser Prozess statt, der uns nicht bewusst ist, der sich unserer Wahrnehmung entzieht, und der uns dennoch steuert und durch den Tag und somit durch unser Leben führt.

Die Filterfunktionen
Unabhängig vom Unterbewusstsein, auch wenn es unweigerlich damit zusammenhängt, weiß die Wissenschaft um einige dieser Filterfunktionen. Der Halo-Effekt, der Rosenthal-Effekt oder die Affektheuristik wären nur einige Beispiele, mitunter stützen die Forschungsergebnisse der Neurologie und/oder der Neuropsychologie diese sozialpsychologischen Thesen.
Unwissenschaftlich ausgedrückt laufen sie alle auf ein Ergebnis hinaus: Wir sind „vorprogrammiert“, wir haben uns durch unsere Erfahrungen und den daraus resultierenden Ansichten, oder durch andere, äußere Einflüsse, prägen lassen und wenden nun diese „Prägungen“ auf alles Neue an, das uns begegnet. Wir lassen „selbsterfüllende Prophezeiungen“ entstehen. Das ist sowohl positiv als auch negativ. Es rettet uns mehrfach das Leben, z. B. wenn wir beim Spazierengehen in Gedanken sind und am Straßenrand stehenbleiben, statt einfach weiterzulaufen. Es bedeutet aber auch, neue, unbekannte Möglichkeiten nicht als solche wahrnehmen zu können, beispielsweise während eines geschäftlichen Treffens, das die Möglichkeit eines sehr guten Vertragsabschlusses bieten würde, wobei man diese Möglichkeit aber schlicht nicht erkennt, weil man den Mann, der vor einem steht, falsch einschätzt.

Ein Beispiel (Rosenthal-Effekt):
Das Bild, das ein Lehrer von seinem Schüler hat, prägt sich sehr schnell innerhalb einer kurzen Zeitspanne nach ihrem ersten Aufeinandertreffen. Sind die Zensuren des Schülers schlecht und schreibt der Schüler jäh eine sehr viel bessere Arbeit, wird der Lehrer diese Arbeit noch einmal korrigieren, weil ihm seine Erfahrung sagt, dass der Schüler doch eigentlich viel schlechter ist. Bei einem anderen, bisher immer guten Schüler, der wiederum eine gute Arbeit geleistet hat, korrigiert der Lehrer nicht noch einmal, denn das Ergebnis stimmt mit seiner Erfahrung überein. Beim schlechten Schüler verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit einer schlechten Note automatisch, während beim guten Schüler die gute Zensur weiterhin bleibt.
Kurzum: Der Lehrer erschafft unbewusst Optionen, damit sich seine Erwartungen erfüllen können, damit sich seine vorgefasste Meinung bestätigt. (Auf Kosten des Schülers, darum ist es sehr wichtig, dass Schüler sich in der ersten Zeit des Schuljahres besonders anstrengen, damit sich im Lehrer ein entsprechendes Bild von ihnen einprägt.)

Was also tun?
Im Grunde können Sie sehr viel tun, um diese unbewussten Filterfunktionen ins Bewusstsein rücken zu lassen. Dass Sie dies hier lesen, ist schon einmal ein guter Schritt, denn wenn man darum weiß, wenn man sich sensibilisiert, kann man es an sich beobachten und im Laufe der Zeit verändern.

Meditation ist ein weiteres Hilfsmittel. Neurologisch lässt sich die Veränderung (Hirn-Wellen), die die Meditation im Gehirn bewirkt, längst nachweisen. Der Herzschlag wird verlangsamt, die Atmung vertieft, die Muskeln entspannen sich. Die neurobiologische Meditationsforschung ist noch dabei, die Phänomene zu erforschen, doch beinahe täglich können wir in einschlägigen Nachrichten hören und nachlesen, wie förderlich diese Ausübung im Ganzen ist.
Meditation wirkt auf kognitive und emotionale Prozesse ein, fördert das Wohlbefinden, steigert die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit.

Die LCP-Methode
setzt genau hier an. Die ruhige, entspannend wirkende Musik bietet sich nicht nur für Meditation an, sie ist nichts anderes als ein Informationsträger. Denken Sie an Ihr Unbewusstes und die Filterfunktionen. Diese kann man sich zu Eigen machen, man kann sie benutzen, um die Musik mit einer positiven Wirkung zu assoziieren. Anfangs bewusst, und schließlich unbewusst, so, wie Sie Auto fahren.
Wenn Sie beispielsweise vor einem wichtigen Meeting oder einem wichtigen Kundentermin stehen, nehmen Sie sich zehn Minuten Zeit, hören Sie sich die Musik an, entspannen Sie sich, schaffen Sie Raum für Neues, und erinnern Sie sich an Ihre Ziele. Wenn Sie belebt, freudig und entlastet in das Meeting gehen, sind Sie sowohl konzentriert als auch offen, damit Sie die Filter, die sich unbewusst zwischen Sie und Ihre Kunden/ Kollegen/ Ihren Chef drängen möchten, erkennen können. Anschließend können Sie objektiver entscheiden, ob der jeweilige Filter für Ihr Vorhaben nützlich ist, oder ob Sie ihn womöglich erst einmal ins „Aus“ setzen und sich für neue Eindrücke öffnen möchten.
Und Sie strahlen die Offenheit, den Elan und die innere Ausrichtung auch aus, was wiederum einen positiven Effekt auf Ihre Mitmenschen hat.

 

 

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